Hallo Welt! Hello world!

Willkommen in meinem neuen Blog. KIRCHENPORTAL hat eine offene Tür für jeden, der ernsthaft über seinen Glauben reden, nachdenken und erzählen möchte. Grundlage für eine Auseinandersetzung über dieses persönliche Thema sind Achtung und Respekt im Umgang miteinander.

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | 8 Kommentare

Franziskus

Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde!

In meiner Jugendzeit war ich zwei Mal in Assisi und habe mich auf den Spuren des Heiligen Fanziskus befunden. Assisi ist eine wirklich faszinierende Stadt. Neben vielem, was ich dort gesehn habe, Kirchen, Orten, Gassen mit Blumenkästen, die mit leuchtend roten Blumen bepflanzt waren, mit Innenhöfen, die zum Ausruhen einladen und kleine Oasen bilden und einer malerischen Landschaft gefiel mir, dass auf einem steinernen hohen Tor ein Baum wuchs. „Was die Liebe doch vermag“, dachte ich.

Nun haben die Kardinäle am 13.März 2013 in Rom einen neuen Papst gewählt. Dieser Papst hat  den Namen Franziskus gewählt; einen Mann aus Argentinien, der davor Kardinal in Buenos Aires war und dort immer einen besonderen Blick für die Armen hatte. Einen Mann, der offensichtlich dort schon durch seine Lebensführung deutlich gemacht hat, dass er um glaubwürdig zu sein, nicht im Prunk leben kann und möchte.

Diesen Weg hat er offensichtlich auch als Papst eingeschlagen. In den wenigen Tagen seiner Antszeit hat er beeindruckende Zeichen im Umgang mit den Menschen gesetzt. Wenn man all die Anfangsbilder seines Pontifikats sieht, dann setzt er um, was er in seiner ersten Ansprache am Tag der Wahl zum Papst gesagt hat.

Diese Worte möchte ich hier weitergeben:

„Und jetzt beginnen wir diesen Weg –

Bischof und Volk -,

den Weg der Kirche von Rom,

die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen;

einen Weg der Geschwisterlichkeit,

der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens.

Beten wir immer füreinander.

Beten wir für die ganze Welt, damit ein großes Miteinander herrsche.“

Mich begeistert dieser Mann, weil er den Menschen mit offenen Armen und einer unglaublichen Herzlichkeit entgegenkommt. Und weil er sich die innere Freiheit  nimmt, etwas anders zu machen als seine Vorgänger. So lebt die Botschaft der Liebe Gottes in Worten und Gesten auf, aber auch in der Nähe zu den Menschen wie z.B. am Gründonnerstag, als er den Gefangenen in einem Jugendgefängnis in Rom die Füße gewaschen hat.

Gott möge diesen Mann Mut, Kraft und Liebe schenken und ihn segnen!

Mit herzlichem Gruß und nach langer Schreibpause

Angela

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

Einmalig (ein Gedicht)

Einmalig

einmalig

reich durch dich selbst

gib nie auf

dich zu finden

nicht den, den alle sehen wollen,

nicht den, der nichts rauslässt,

nicht den, der du gar nicht bist,

sei dir ein guter Begleiter oder eine gute Begleiterin

lebe dich

denn dieses Leben ist dir ein einziges Mal geschenkt

um es einmalig zu leben

damit du begreifst

was für ein wunder du bist

und welches einmalige

Geschenk

für dich und mich

Gott dir gegeben hat.

 

Hat dir schon mal jemand gesagt,

dass Gott dich so wollte wie du bist

und dich so liebt wie du bist

vergiss das bitte nie

Denn, wenn ich dich suche,

dann kann ich dich nur finden, wenn du nicht bist wie alle,

sonst gleichst du jemand anderem

und dennoch du bist nicht er

versteck dich nicht

trau dich aus dir heraus

du bist so schön

einmalig schön

und niemals kann einer

deinen Platz einnehmen

weil du einmalig bist

und unwiderruflich gehört

der Platz, den du dir in mir geschaffen hast,

dir.

Wunder dich nicht, wenn du deinen Raum auch in mir findest,

er ist wunderschön-

nur durch dich

und durch dich ist er

einmalig

 

P.S. Ich habe noch ein Geschenk für dich! 🙂

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 4 Kommentare

Die Lebensregel von Baltimore – ein Text mit Legende

Halte Frieden mit deiner Seele!

Geh deinen Weg ruhig – mitten in Lärm und Hast – und wisse, welchen Frieden dir die Stille schenkt.

Steh mit allen auf gutem Fuß, wenn es geht, aber gib dich selber dabei nicht auf.

Sag deine Wahrheit immer ruhig und klar, und höre die anderen auch an, selbst die Langweiligen und Unwissenden. Auch sie haben eine Geschichte zu erzählen. Laute und streitbare Menschen meide. Sie sind eine Plage für dein Gemüt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst, wisse, dass Eitelkeit oder Bitterkeit auf dich warten. Denn es wird immer größere und geringere Leute geben als  dich.

Freue dich an deinen Erfolgen und an deinen Plänen. Strebe wohl danach, weiterzukommen, doch bleib bescheiden: Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens. Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften: Die Welt ist voll von Betrug. Aber werde dadurch nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet. Es gibt so viele, die sich um Gutes bemühen, und überall ist das Leben voll Heldentum.

Sei du selbst! Vor allem: heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst; doch denke auch nicht verächtlich von der Liebe. Trotz aller Dürre und Ernüchterung wächst sie immerfort wie das Gras.

Nimm den Ratschluss der Jahre freundlich an, und lass die Jugend dankbar ziehen, wenn sie endet. Stärke die Kräfte deines Geistes, damit sie dich schützen, wenn Unglück dich trifft; aber erschöpfe dich nicht durch dunkle Vorahnungen. Viele Ängste entstehen nur durch Erschöpfung und Verlassenheit. Jenseits aller Selbstbeherrschung sei nachsichtig mit dir selbst.

Du bist ein Kind der Welt, nicht weniger als die Bäume und Sterne.Du hast ein Recht darauf, hier zu sein. Und ob du es merkst oder nicht, ohne Zweifel entfaltet die Schöpfung sich so, wie sie es soll.

Lebe darum im Frieden mit Gott, wie immer du sein Sein begreifst. Und was auch immer deine Mühen und Träume sind im lauten Durcheinander des Lebens, halte Frieden mit deiner eigenen Seele. Mit all ihrem Trug, mit ihrer Plackerei und ihren zerronnenen Träume: die Welt ist immer noch schön!

Bleibe heiter. Versuche, glücklich zu sein.

 

Max Ehrmann schrieb 1927 diesen Lebensrat unter dem Titel „Desiderata“ (Wünschbares) als Weihnachtsgruß für seine Freunde.

1959 veröffentlichte der Pfarrer der St. Pauls Episkopal Church in Baltmore diesen Text in einer Pfarrbriefsammlung.

Der amerikanische Präsidentschaftskandidat und UN- Botschafter Adlai Ewing Stevenson hielt ein Blatt der „Baltimore-Regel“ in den Händen, als er 1965 starb. Das machte sie endgültig bekannt. Baltimore liegt etwas 1000 Kilometer von dem Ort entfernt, wo Max Ehrmann seine Regel geschrieben hat: in Terre Haute in Maryland.

Diese Rede besticht durch ihre Schlichtheit und ist durch ihre legendäre Herkunft   weltbekannt geworden.

Vielleicht ist diese Rede dem ein oder anderen unbekannt – so wie mir. Aber diese Gedanken gefallen mir und vielleicht geht es jemandem von euch auch so. Dann nehmt sie euch doch einfach mit. Dafür habe ich sie hier gerne hingeschrieben.

Mit guten Wünschen

Angela

Veröffentlicht unter Uncategorized | 5 Kommentare

Aufbruch

Liebe Blogfreunde!

Ein Text mit dem Titel „Aufbruch“ vom Schriftenstand in unserer Kirche soll eine Brücke bilden vom ausklingenden Jahr ins neue Jahr 2013.

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Zeit zum Lesen nehmt und vielleicht trifft er in eure Lebenssituation hinein. Möglicher Weise seid ihr auch richtig zufrieden mit dem endenden Jahr und es ist jetzt nicht Zeit für einen Aufbruch.

Aufbruch

Alles paar Jahre erwischt es mich.

Dann werde ich plötzlich unruhig.

Ich spüre, da kommt etwas Neues auf mich zu; etwas Altes, bisher durchaus Bewährtes,trägt nicht mehr. Da stellt einer eine Frage, und ich komme ins Nachdenken.

Da wächst eine Idee in mir heran und lässt mich nicht mehr los.

Da werden Pläne durchkreuzt, und Neuorientierung steht an.

Aufbruch ist angesagt, Aufbruch zu neuen Ufern.

Nicht immer freiwillig, nicht immer lustvoll

– oft mit Angst besetzt, mit Trauer und Abschied –

und doch irgendwie reizvoll.

Die Zeit im ruhigen Hafen war schön.

Aber jetzt lockt das Meer,

das Neue, das Andere, das Unbekannte.

Wenn du vorankommen willst, dann musst du den sicheren Hafen der Bequemlichkeit,

der Geborgenheit, der scheinbaren Ruhe verlassen.

Wage dich hinaus und stelle dich dem Wind.

Mache die Leinen los, bestimme den Kurs,

richte die Segel aus und traue dich.

Denn nur wer aufbricht, erreicht das Ziel.

Passend zu diesem Text formuliert der Text “ Wolken und Wind“ meine Wünsche für jeden Leser und jede Leserin; für treue Freunde und Freundinnen.

Wolken und Wind

DSCN0426

Für das neue Jahr wünsche ich dir an jedem Tag deines Lebens ein paar Sonnenstrahlen, die dein Herz erwärmen und alles in dir zum Blühen zu bringen, die dich streicheln und liebkosen und dir die Schönheit und Kraft des Lichtes zeigen.

DSCN0371

Ich wünsche dir an jedem Tag ein paar Regentropfen, die sich auf deine Nase setzen und dich als Mensch erfahren lassen, die eine tiefe Kraft im sich tragen und Lebensspender für viele werden.

383683_265383390185646_100001419628001_794608_307187385_n[1]

Ich wünsche dir an jedem Tag ein paar Wolken und Nebel, die dir manche Aussicht verhüllen und doch nichts zerstören, die bildhaft zeigen, dass es unendlich mehr gibt, als du erfassen kannst und das hinter allem Dunkel die Sonne strahlt.

IM003762

Ich wünsche dir an jedem neuen Tag auch ein wenig Wind, der dir Flügel verleiht und dich Neues wagen lässt, der dich emporhebt, und manches von oben zeigt, der stickige Räume durchweht und eine Ahnung von Gottes Geist verströmt.

DSC00801

Alles Liebe für Dich und für Sie!- Möge unser neues Jahr 2013 von Gottes Segen und Frieden begleitet sein!

Ihre und Eure

Angela

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Nein, das war nix in diesem Jahr mit dem Adventskalender. Es war einfach zu viel, um täglich nachzulegen. Nächstes Jahr muss ich mich besser vorbereiten.

Ich wünsche allen die hier lesen Gottes Segen zum Weihnachtsfest und für ein gutes neues Jahr 2013 ebenso!- Wohin ihr auch geht, geht mit eurem ganzen Herzen. Diesen Ausspruch von Konfuzius gebe ich euch von mir mit. Mir wurde er auch mitgegeben. Und ich werde es versuchen!-

Alles Liebe für euch alle hier!

AngelaDSC00818

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Adventskalender- 10.Dezember

Im finsteren Stall vor vielen Jahren wurde ein Kind geboren in diese Welt,

gleich einem Stern,der alles erhellt.

Es ist lang her, aber dieser Stern leuchtet noch heut´,

nur sehen ihn leider  gar wenige Leut.

Wenn Menschen in Liebe einander begegnen,

dann ist Weihnachten,

das wird Gott segnen.

Auf eure Fußspur oder euren Zettel gehört heut ein Stern, denn er

zeigt euch den Weg.

Mit herzlichen Grüßen

Angela

P.S. Hat jemand eine Idee, wie man einem Freund helfen kann, der seit einigen Tage keinen Strom hat? – Wer helfen mag Angela.Teich@online.de. Ich würde mich so freuen. Ich weiß einfach mir sonst keinen Rat, als jetzt und hier in dieser Stunde, um Hilfe zu bitten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Adventskalender- 9.Dezember

DSC00816

Mach´s wie Gott werde Mensch!

Werde Licht in dieser Zeit!

Menschen, die im Dunkeln stehn,

brauchen Licht damit sie sehn.

Not, Verzweiflung, Traurigkeit,

sind des Menschen Dunkelheit.

Macht und Krieg sind nicht von Gott,

bringen Kälte und den Tod.

Jesus zeigt uns Menschlichkeit,

Wärme,Licht,Geborgenheit.

Kind, das in der Krippe liegt:

Licht,das uns den Frieden gibt,

Licht von uns, sei in uns.

Sei du uns Licht in der Dunkelheit.

(G.Stumpf)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen